Live Demo · Office Action Response Agent
Eine fiktive EPO-Mitteilung der Prüfungsabteilung zum Thema Federated Learning mit Differential Privacy. Der Agent hat zwei Art. 56-Ablehnungen geparst, Änderungsvorschläge mit Rotdruck erstellt und EPÜ-konforme Gegenargumente im Problem-Solution-Ansatz verfasst — vollständig autonom.
| Grund | Ansprüche | Druckschriften | Begründung der Prüfungsabteilung |
|---|---|---|---|
| Art. 56 Erfinderische Tätigkeit (Art. 56 EPÜ) |
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D1 — McMahan et al., "Communication-Efficient Learning of Deep Networks from Decentralized Data", ICML 2017 Abschnitt 3, Algorithmus 1: FedAvg-Protokoll — zentraler Server, lokales Training ohne Datenübertragung, gewichtete Mittelwertbildung der Gradienten (n_k/n) D2 — Abadi et al., "Deep Learning with Differential Privacy", ACM CCS 2016 Abschnitte 3.1–3.4: DP-SGD mit Gaußschem Gradientenrauschen; L2-Sensitivität; (ε, δ)-Budgetberechnung via Moment Accountant | Ausgangspunkt: D1 offenbart das vollständige FedAvg-Protokoll (lokales Training, Gradientenübertragung, Server-Aggregation). Objektive Aufgabe: Hinzufügen von Datenschutzgarantien. D2 löst diese Aufgabe explizit durch differentiell privates Gradientenrauschen. Die Kombination D1 + D2 ist nahegelegt, da beide denselben Bereich adressieren und D2 direkt auf die in D1 übertragenen Gradienten anwendbar ist. Kein unerwarteter Effekt. |
| Art. 56 Erfinderische Tätigkeit (Art. 56 EPÜ) |
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D1 — McMahan et al., ICML 2017 Algorithmus 1: Basis-FedAvg D2 — Abadi et al., ACM CCS 2016 Abschnitt 3.4: (ε, δ)-Budgetverfolgung D3 — Geyer et al., "Differentially Private Federated Learning: A Client Level Perspective", ICLR Workshop 2017 Abschnitte 2–3: Adaptive, clientseitige Rauschkalibrierung; knotenübergreifende Budgetverfolgung über mehrere Runden | Anspruch 2 (dynamische σ-Anpassung): aus D3 Abschnitt 3.2 nahegelegt (adaptive Sensitivitätsschätzung). Anspruch 4 (knotenübergreifender Budgetzähler): D2 liefert (ε, δ)-Budget, D3 die knotenübergreifende Verfolgung — Kombination ergibt sich routinemäßig. |
Anspruch 1 wird dahingehend geändert, dass der Rauschmaßstab σ nicht auf einem festen L2-Schwellenwert (wie in D2) basiert, sondern auf einem knotenlokal berechneten Sensitivitätsschätzer, der die statistischen Eigenschaften der Lokaldaten berücksichtigt. D2 offenbart ausschließlich einen globalen, aufgabenunabhängigen σ-Parameter — die lokale, datensatzadaptive Bestimmung ist weder in D1 noch D2 offenbart.
Die in D1 offenbarte Gewichtung ist proportional zur Datensatzgröße n_k. Anspruch 3 sieht die invers-proportionale Gewichtung (1/n_k) vor. Durch Übernahme dieser Merkmale in Anspruch 1 wird ein klarer, nicht trivial ableitbarer Unterschied zum nächstliegenden Stand der Technik D1 hergestellt.
Die Prüfungsabteilung verweist auf D3, Abschnitt 3.2 für adaptive Sensitivitätsschätzung. D3 beschreibt jedoch eine rundenweise Anpassung zwischen Kommunikationsrunden. Anspruch 2 sieht ausdrücklich eine Anpassung auf Basis der Varianz über aufeinander folgende lokale Trainingsiterationen (innerhalb einer Runde) vor — ein wesentlich feingranuläres Signal, das D3 nicht zeigt.
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